TumorzelleĀ 

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Tumorzellen sind Zellen, die sich unkontrolliert teilen und dadurch einen Tumor bilden. Was sie von normalen Körperzellen unterscheidet, ist meist eine Kombination mehrerer Eigenschaften: Sie ignorieren Signale, die eigentlich das Wachstum stoppen sollten (siehe Tumorsuppressorgene), sie entgehen oft dem programmierten Zelltod, der sie eigentlich aussortieren würde, und manche können sich zusätzlich vom ursprünglichen Gewebeverband lösen und in andere Körperregionen wandern (siehe Metastasierung). Manche Tumorzellen schaffen es außerdem, sich vor dem körpereigenen Immunsystem zu „verstecken“ (siehe PD-1/PD-L1-Mechanismus).

Die meisten modernen Krebstherapien setzen genau an einer oder mehreren dieser Eigenschaften an, um Tumorzellen gezielt zu bekämpfen oder wieder für das Immunsystem sichtbar zu machen.

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