Apoptose 

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Apoptose ist der programmierte Zelltod – ein natürlicher Vorgang, bei dem beschädigte oder nicht mehr benötigte Zellen kontrolliert absterben und vom Körper entsorgt werden. Man kann sich das wie ein eingebautes Selbstauflöse-Programm der Zelle vorstellen, das ganz gezielt abläuft, statt im Zuge einer Verletzung zu passieren. Weil dieser Prozess geordnet abläuft, entsteht dabei keine Entzündung, wie es zum Beispiel bei einer Verletzung von Gewebe der Fall wäre.

Damit unterscheidet sich die Apoptose deutlich von der Nekrose, bei der Zellen ungeplant und unkontrolliert absterben, etwa durch eine Verletzung oder Mangeldurchblutung – mit Entzündung als Folge.

Für Krebszellen ist das wichtig: Sie haben oft gelernt, dieses Selbstauflöse-Programm zu umgehen, weshalb ein Ziel vieler Krebstherapien darin besteht, die Apoptose in Tumorzellen wieder gezielt auszulösen.

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