Palliativ 

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„Palliativ“ bedeutet lindernd – der Fokus liegt also auf der Linderung von Beschwerden und der Verbesserung der Lebensqualität, nicht auf der Heilung der Grunderkrankung.

Wichtig zur Einordnung, weil der Begriff in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet wird: Bei einer „palliativen Therapie“ im engeren Sinne kann es sich um eine Tumorbehandlung handeln (z. B. eine Chemotherapie), die zwar nicht mehr auf Heilung abzielt, aber das Tumorwachstum bremsen, Beschwerden lindern und die Erkrankung über einen längeren Zeitraum kontrollieren soll. Daneben gibt es die „palliative Versorgung“ im umfassenderen Sinne, die sich um körperliche, seelische und soziale Bedürfnisse kümmert – etwa Schmerztherapie oder psychologische Unterstützung. Diese Versorgung kann bereits parallel zu einer noch auf Heilung ausgerichteten Behandlung beginnen und ist nicht gleichbedeutend mit „es kann nichts mehr getan werden“.

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