Ovarialkarzinom 

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Das Ovarialkarzinom ist die medizinische Bezeichnung für Eierstockkrebs – einen bösartigen Tumor, der von den Eierstöcken oder den umliegenden Strukturen (wie den Eileitern oder dem Bauchfell) ausgeht.

Das Ovarialkarzinom wird manchmal als „leiser“ Krebs beschrieben, weil frühe Beschwerden oft unspezifisch sind – etwa Blähungen, ein Völlegefühl oder Veränderungen beim Wasserlassen – und leicht mit harmloseren Ursachen verwechselt werden können. Deshalb wird die Erkrankung häufig erst in einem fortgeschritteneren Stadium erkannt.

Die Behandlung stützt sich meist auf mehrere Bausteine, die je nach Stadium und individueller Situation kombiniert werden: eine Operation zur Entfernung des Tumorgewebes, eine Chemotherapie sowie – je nach Befund – zusätzliche zielgerichtete Therapien. Dazu zählen zum Beispiel sogenannte PARP-Inhibitoren, die insbesondere bei bestimmten genetischen Veränderungen (etwa in den Genen BRCA1 oder BRCA2) eingesetzt werden können, sowie Wirkstoffe, die gezielt die Blutversorgung des Tumors hemmen (sogenannte Angiogenese-Hemmer). Welche Kombination im Einzelfall sinnvoll ist, wird individuell im Tumorboard festgelegt.

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