Strahlenbelastung beschreibt die Menge an ionisierender Strahlung, der ein Mensch ausgesetzt ist – sei es durch natürliche Quellen (etwa aus dem Boden, der Höhensonne oder radioaktiven Stoffen in der Umwelt, denen wir alle täglich in geringem Maße ausgesetzt sind) oder durch medizinische Untersuchungen und Behandlungen wie Röntgen, CT oder Strahlentherapie.
Ionisierende Strahlung kann das Erbgut von Zellen schädigen, was theoretisch das Risiko für eine spätere Krebserkrankung geringfügig erhöhen kann. Bei medizinischen Anwendungen wird die eingesetzte Strahlendosis deshalb immer sorgfältig geplant und so gering wie möglich gehalten, während gleichzeitig die notwendige Wirkung – etwa die Zerstörung von Tumorzellen bei einer Strahlentherapie – erreicht wird. Diese sorgfältige Risiko-Nutzen-Abwägung sorgt dafür, dass der Nutzen einer medizinisch notwendigen Bestrahlung das sehr geringe zusätzliche Risiko in aller Regel deutlich überwiegt.
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