Ein neuroendokriner Tumor entsteht aus sogenannten neuroendokrinen Zellen – das sind besondere Zellen, die Eigenschaften von Nervenzellen und hormonproduzierenden Zellen in sich vereinen. Sie kommen im ganzen Körper vor, besonders häufig aber im Magen-Darm-Trakt, in der Bauchspeicheldrüse und in der Lunge.
Neuroendokrine Tumoren sind eine sehr vielfältige Gruppe von Erkrankungen: Manche wachsen über Jahre sehr langsam, andere deutlich schneller und aggressiver. Ein Teil dieser Tumoren produziert zusätzlich Hormone, die im Körper Beschwerden auslösen können (zum Beispiel Hitzewallungen oder Durchfall) – solche Tumoren nennt man „funktionell aktiv“. Andere neuroendokrine Tumoren produzieren keine auffälligen Hormonmengen und werden daher oft erst spät entdeckt.
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