Nicht-solider TumorĀ 

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Ein nicht-solider Tumor ist kein fester Knoten, sondern eine Krebserkrankung des Blutes oder des Lymphsystems. Die Krebszellen sind dabei im Blut, Knochenmark oder Lymphsystem verteilt und nicht wie bei einem soliden Tumor als abgegrenzte Geschwulst tastbar oder in der Bildgebung als einzelner Herd sichtbar. Beispiele für nicht-solide Krebserkrankungen sind Leukämien (Blutkrebs) und Lymphome (Lymphdrüsenkrebs).

Weil die Krebszellen nicht in einem einzelnen Herd zusammengefasst sind, unterscheidet sich auch die Diagnostik: Statt einer Gewebeprobe (Biopsie) aus einem Tumor stehen hier meist Blutuntersuchungen und eine Knochenmarkpunktion im Mittelpunkt. Auch die Einteilung des Krankheitsstadiums erfolgt anders als bei soliden Tumoren, bei denen häufig die sogenannte TNM-Klassifikation verwendet wird.

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