MitoseĀ 

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Mitose ist der Vorgang, bei dem sich eine Zelle in zwei identische Tochterzellen teilt, die beide die vollständige Erbgutmenge der Ursprungszelle enthalten. Über diese Form der Zellteilung erneuern und vermehren sich die meisten Zellen unseres Körpers – zum Beispiel bei der Wundheilung oder beim normalen Zellumsatz in Haut, Schleimhäuten oder Knochenmark.

Krebs entsteht im Kern durch eine gestörte Kontrolle dieses Prozesses: Normalerweise wird die Zellteilung durch verschiedene Kontrollmechanismen streng reguliert. Bei Krebszellen sind diese Kontrollen außer Kraft gesetzt, sodass sie sich unkontrolliert und wiederholt teilen.

Dieser Zusammenhang erklärt auch, warum viele Chemotherapien genau an der Mitose ansetzen: Sie zielen bevorzugt auf sich schnell teilende Zellen ab, um das Tumorwachstum zu bremsen. Da sich aber auch manche gesunden Körperzellen schnell teilen – etwa Haarwurzelzellen, Schleimhautzellen oder Zellen im Knochenmark – werden diese durch die Chemotherapie oft mitbetroffen. Das erklärt typische Nebenwirkungen wie Haarausfall oder Schleimhautentzündungen.

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