Mitochondrien 

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Mitochondrien werden oft als „Kraftwerke der Zelle“ bezeichnet. Sie wandeln Nährstoffe mithilfe von Sauerstoff in ATP um – eine Art universelle Energiewährung, die die Zelle für praktisch alle ihre Aufgaben benötigt.

Interessanterweise verhalten sich viele Krebszellen bei der Energiegewinnung anders als gesunde Zellen: Sie gewinnen einen Großteil ihrer Energie über einen weniger effizienten Stoffwechselweg (Glykolyse), selbst wenn ausreichend Sauerstoff vorhanden wäre. Dieses Phänomen ist als Warburg-Effekt bekannt und wird in der Krebsforschung untersucht, unter anderem um daraus neue Ansatzpunkte für Therapien zu entwickeln.

Mitochondrien spielen außerdem eine wichtige Rolle beim programmierten Zelltod (Apoptose) – einem natürlichen Mechanismus, mit dem der Körper beschädigte oder überflüssige Zellen gezielt entfernt. Krebszellen schaffen es oft, diesen Mechanismus zu umgehen, wodurch sie sich der körpereigenen Kontrolle entziehen und ungebremst weiter wachsen können.

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