Lokale Erkrankung 

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Von einer lokalen Erkrankung spricht man, wenn sich eine Krankheit – etwa ein Tumor – auf einen bestimmten, begrenzten Bereich des Körpers beschränkt, zum Beispiel ein einzelnes Organ oder Gewebe. Es haben sich noch keine Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Körperregionen gebildet.

Der Gegensatz zur lokalen Erkrankung ist die systemische oder fortgeschrittene Erkrankung, bei der sich Krebszellen bereits über das Blut oder die Lymphbahnen im Körper ausgebreitet haben.

Diese Unterscheidung ist für die Behandlung von großer Bedeutung: Bei einer lokalen Erkrankung reicht oft eine örtlich begrenzte Therapie aus – etwa eine Operation oder eine Bestrahlung des betroffenen Bereichs. Hat sich die Erkrankung dagegen schon im ganzen Körper verteilt, kommen meist Therapien zum Einsatz, die im gesamten Körper wirken, wie eine Chemotherapie oder eine zielgerichtete Therapie.

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