Lokalrezidiv 

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Ein Lokalrezidiv bezeichnet das erneute Auftreten eines Tumors an genau der Stelle, an der die Erkrankung ursprünglich behandelt wurde – also im selben Organ oder Gewebe wie beim ersten Mal. Es handelt sich dabei um eine besondere Form des Rezidivs (des Wiederauftretens einer Krebserkrankung).

Ein Lokalrezidiv kann entstehen, wenn nach einer Operation oder Bestrahlung einzelne, mit bloßem Auge oder in bildgebenden Untersuchungen nicht sichtbare Tumorzellen im behandelten Bereich zurückgeblieben sind. Diese Zellen können sich über Zeit erneut vermehren.

Wichtig zur Einordnung: Ein Lokalrezidiv ist etwas anderes als eine Fernmetastasierung, bei der sich Tumorzellen über Blut- oder Lymphbahnen in andere, weiter entfernte Körperregionen ausgebreitet haben. Genau deshalb sind regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen so wichtig: Sie sollen ein mögliches Lokalrezidiv frühzeitig erkennen, solange es meist noch gut behandelbar ist.

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