Wachstumsfaktoren 

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Wachstumsfaktoren sind Proteine, die das Wachstum und die Teilung von Zellen beeinflussen, indem sie an Rezeptoren auf der Zelloberfläche andocken und darüber Signalwege im Zellinneren auslösen. Bekannte Beispiele sind der bereits erwähnte VEGF (fördert die Bildung neuer Blutgefäße) oder EGF (fördert das Wachstum bestimmter Zelltypen und ist eng mit dem Onkogen HER2 verwandt). In Krebszellen geraten diese Wachstumssignale oft außer Kontrolle, was zu unkontrolliertem Zellwachstum führt.

Wachstumsfaktoren werden aber auch gezielt therapeutisch genutzt: Sogenannte Leukozyten-Wachstumsfaktoren (auch G-CSF genannt) können zum Beispiel nach einer Chemotherapie verabreicht werden, um die Bildung weißer Blutkörperchen im Knochenmark anzuregen und so das Infektionsrisiko während einer vorübergehenden Abwehrschwäche zu senken.

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