MelanomĀ 

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Das Melanom, umgangssprachlich auch „schwarzer Hautkrebs“ genannt, ist eine bösartige Form von Hautkrebs. Es entsteht aus den Melanozyten – das sind pigmentbildende Zellen in der Haut, die den Farbstoff Melanin produzieren, der unserer Haut ihre Farbe verleiht und uns vor UV-Strahlung schützt.

Melanome entwickeln sich häufig aus bestehenden Muttermalen oder als komplett neue, dunkel gefärbte Hautveränderung. Zur ersten Selbsteinschätzung von Hautveränderungen wird häufig die sogenannte ABCDE-Regel herangezogen: Asymmetrie, unregelmäßige Begrenzung (Border), uneinheitliche Farbe (Color), größerer Durchmesser (Diameter) und Veränderung im Zeitverlauf (Evolution) können Warnzeichen sein. Sie ersetzt keine ärztliche Untersuchung, kann aber helfen, verdächtige Stellen frühzeitig abklären zu lassen.

Das Melanom wird von den sogenannten „hellen“ Hautkrebsarten (z. B. Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom) unterschieden, die zwar häufiger, meist aber weniger aggressiv sind.

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