Krebs ist eine Krankheit, bei der sich Körperzellen unkontrolliert vermehren, weil die normalen Kontrollmechanismen der Zelle gestört sind. Bei den meisten Krebsarten entsteht dadurch eine Geschwulst (Tumor), die gesundes Gewebe verdrängen oder zerstören kann. Manche Krebsarten – wie Leukämien – bilden keinen festen Tumor, sondern betreffen direkt die Blutzellen.
„Krebs“ ist dabei kein einzelnes Krankheitsbild, sondern ein Sammelbegriff für viele verschiedene Erkrankungen, die sich in Ursache, Verlauf und Behandelbarkeit stark unterscheiden können. Ausgelöst wird die unkontrollierte Zellvermehrung meist durch Veränderungen im Erbgut (Mutationen), die spontan entstehen oder durch äußere Einflüsse (Kanzerogene) begünstigt werden können. Dank moderner Diagnostik und Therapien sind viele Krebsarten heute gut behandelbar, manche sogar heilbar.
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