Stereotaktische Bestrahlung 

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Die stereotaktische Bestrahlung ist eine hochpräzise Form der perkutanen Bestrahlung, bei der hohe Strahlendosen sehr genau – oft millimetergenau – auf einen klar begrenzten Bereich im Körper abgegeben werden. Möglich wird diese Präzision durch eine sehr genaue Bestrahlungsplanung und spezielle Bestrahlungsgeräte, die den Tumor aus vielen verschiedenen Winkeln gleichzeitig anvisieren.

Diese Methode kommt vor allem bei kleinen, gut abgrenzbaren Tumoren oder Metastasen zum Einsatz, etwa im Gehirn, in der Lunge oder in der Leber. Weil die Bestrahlung so präzise erfolgt, kann das umliegende gesunde Gewebe besser geschont werden als bei einer klassischen, über viele Sitzungen verteilten Bestrahlung – oft reichen deshalb deutlich weniger Behandlungstermine aus.

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