Der Primärtumor ist der ursprüngliche Tumor, an dem eine Krebserkrankung zuerst entstanden ist – im Unterschied zu Metastasen, die sich erst später aus abgelösten Krebszellen an anderen Stellen im Körper gebildet haben.
Die Kenntnis des Primärtumors ist für die Behandlung sehr wichtig, weil sich die Therapie in der Regel nach der Herkunft der Krebszellen richtet – auch dann, wenn bereits Metastasen aufgetreten sind. In seltenen Fällen werden zunächst nur Metastasen entdeckt, während der Primärtumor trotz ausführlicher Diagnostik nicht auffindbar ist. Man spricht dann von einem „Krebs mit unbekanntem Primärtumor“ (englisch: CUP-Syndrom, von „cancer of unknown primary“).
« Back to Glossary Index