Eine PET/CT-Untersuchung kombiniert zwei bildgebende Verfahren in einem Gerät: Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) zeigt, wie stoffwechselaktiv Zellen im Körper sind, während die Computertomographie (CT) gleichzeitig detaillierte anatomische Bilder vom Körperinneren liefert. Durch die Kombination lässt sich genau feststellen, wo im Körper sich ungewöhnlich aktive Zellen befinden und wie diese anatomisch zuzuordnen sind.
Vor der Untersuchung wird eine schwach radioaktiv markierte Zuckerlösung (meist ein Traubenzucker-Abkömmling) über eine Vene verabreicht. Viele Krebszellen haben einen deutlich erhöhten Zuckerstoffwechsel und nehmen davon besonders viel auf – sie „leuchten“ dadurch im PET-Bild stärker als die meisten gesunden Zellen. Die eingesetzte Strahlenmenge ist gering und die radioaktive Markierung baut sich innerhalb weniger Stunden von selbst ab.
Zur Vorbereitung gehört meist, einige Stunden vor der Untersuchung nüchtern zu bleiben, da sonst auch gesunde Zellen vermehrt Zucker aufnehmen und das Ergebnis verfälschen können. Die eigentliche Untersuchung dauert meist etwa 30 bis 60 Minuten, wobei man ruhig auf einer Liege liegen muss.
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